Geldanlage mit Garantiefonds – Strategie

In Zeiten, in denen die Risiken von börsennotierten Wertpapieren (z.B. Aktienfonds) mit höherer Rendite wieder in den Vordergrung rücken, stellt sich gerne die Frage nach risikoärmeren Geldanlagen. Eine Form der Geldanlage mit einem geringerem Risiko ist die Anlage in einen Garantiefonds. Ein solcher Garantie Fonds gibt dem Anleger eine Kapitalgarantie - meist aber nur auf die eingezahlten Beiträge. Aufgabe dieser Strategie soll es aber nicht sein, Ihnen einen passenden Garantiefond zu empfehlen, sondern Hilfe zur Selbsthilfe zu geben. Wie also kann man einen eigenen Garantie Fond starten?

Garantiefonds mit Aktienfonds und Tagesgeld

Ein Garatiefonds besteht in der Regel aus mindestens zwei Komponenten. Die erste, sichere ist eine Geldanlage in festverzinsliche Wertpapiere oder auch ganz einfach in Tagesgeld. Die Zweite ist die Komponente, die für die Performance sorgen soll. Prädestiniert hierfür ist ein Aktienfonds.

Beispiel Garantiefonds Strategie

Nehmen wir an, man möchte jährlich 1000€ investieren und dies über einen geplanten Zeitraum von 5 Jahren. Die Schätzung für die Verzinsung auf dem Tagesgeldkonto liegt bei 3%.

Betrachten wir erst einmal nur das erste Jahr (Investition zu Beginn des Jahres): Wieviel Geld muss man in Tagesgeld anlegen, damit man nach 5 Jahren wieder 1000 Euro hat?



Jahr 1:
Tagesgeld-Betrag * ( 1 + 3%) (5 Jahre) = 1000 Euro Tagesgeld-Betrag = 1000 Euro / ( 1 + 3%)(5Jahre) = 862,61 €
JahrTagesgeldFonds
1862 €138 €
2888 €112 €
3...... .....
4...... .....
5971 €29 €

Fazit

Ein eigener Garantiefonds hat den Vorteil, dass man in der Wahl des Aktienfonds frei ist und seinen persönlichen Favoriten wählen kann. Der Anteil des Aktienfonds am Garantiefonds vergrößert sich bei längerer Laufzeit und/oder höherem Zinssatz.

Der Vorteil der freien Wahl des Aktienfonds als Bestandteil des Garantiefonds erkauft man sich natürlich mit einem höheren Aufwand, da sich dieses Verhältnis mit jeder Zahlung verändert.